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Tipp des Monats

Ab durch die Hecke

Hecken und immergrüne Sträucher binden Kohlendioxid (CO2) langfristig. Daher lohnt es sich als Sichtschutz zum Nachbarn auf Mauern zu verzichten und zu grünen Hecken oder Sträuchern zu greifen. Und ganz nebenbei kann man damit auch den Artenreichtum der Tiere fördern.

Schon mit kleinen Veränderungen im Garten, kann jeder zumindest etwas zur Abmilderung des Klimawandels beitragen. Hecken und Sträucher dienen nicht nur als Sichtschutz oder dekoratives Element im Garten, sie sind auch ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems. Sie verwandeln schädliches CO2 in lebenswichtigen Sauerstoff, binden Feinstaub und wirken lärmdämpfend. An heißen Sommertagen sorgen grüne Hecken außerdem durch Verdunstungskälte und Beschattung für ein angenehmes Klima. Je grüner ein Garten ist, desto mehr CO2 kann dadurch aufgefangen werden und desto sauberer ist die Luft.

Grüne Vorsätze mit heimischen Sträuchern

Besonders schön für den Betrachter wird es, wenn man nicht nur zu Kirschlorbeer, Lebensbaum oder beliebten exotischen Sträuchern greift, sondern auch verschiedene heimische blühende Gehölze wie Schlehen, Weißdorn oder Liguster in die Pflanzung integriert. Mit ihnen sorgt man für mehr Biodiversität, also mehr biologischer Vielfalt im Garten. Je mehr Vielfalt im Garten zu finden ist, desto mehr Lebensraum gibt es für viele unterschiedliche Tierarten. Daher lohnt es sich nichtheimische Gehölze mit heimischen Wildsträuchern zu kombinieren.

 

So kommt Leben in den Garten

Weißdorn ist z.B. ein optimales Zuhause für Schmetterlingsraupen und viele Insektenarten, seine Früchte werden außerdem von vielen Vögeln gefressen. Schlehen sind besonders für Wildbienen eine wichtige Nahrungsquelle, bieten aber auch Vögeln einen geschützten Ort zum Brüten. Und herkömmliche Beerensträucher wie Johannisbeersträucher bieten mit ihrem dichten Blattwuchs einen guten Sichtschutz. Einheimische Heckenpflanzen sind aber nicht nur zur Blütezeit für das Ökosystem nützlich. Abfallende Blätter, Früchte oder Zweige werden auch zu einer nährstoffreichen Grundlage für Regenwürmer, die dann wiederum als Nahrung für Vögel dienen.

 

Auflockerung durch Farbwechsel

Immergrüne Hecken sind das ganze Jahr über eine tolle Bereicherung für den Garten. Wie es der Name schon verrät, sind die Pflanzen dadurch gekennzeichnet, dass die Blätter im Winter nicht abfallen, die Hecke also das ganze Jahr über blickdicht ist. Einige Hecken, wie z.B. Glanzmispeln beeindrucken auch mit einem tollen Farbwechsel im Laufe des Jahres. Beim Austreiben bekommt sie feuerrote dekorative Triebe, die später wieder grün werden.

Attraktive Blühwunder

Blühende Hecken wie Lorbeerschneeball oder Weißdorn sind besonders im Frühjahr ein Augenschmaus. Der Lorbeerschneeball präsentiert sein vielen kleinen Knospen sogar schon im Winter, bevor sich im Frühjahr hübsche Blütendolden entwickeln. Der glamouröse Japanische Blumen-Hartriegel verzaubert den Betrachter im Sommer mit zahllosen cremweißen Hochblättern, in Herbst verändert sich außerdem die Farbe des Laubes zu einem kräftigen Gelb bis hin zu einem flammenden Rot.